Fulfillment für Brands, bei dem das Paket nach Ihrer Marke aussieht

Ihre Marke endet nicht am Warenkorb, sondern am Packtisch. LogYou lagert, packt und versendet für D2C-Marken aus Butzbach an der A5, nach Ihrer Packanweisung, mit Ihren Beilegern, für Shop, Amazon und Handel aus einem Bestand. Öffentliche Preise, keine Mindestlaufzeit, Cut-Off 14 Uhr.

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Kostenlos & unverbindlich · Antwort in 24 h · Keine Mindestlaufzeit

14 Uhr
Cut-Off für den Versand am selben Tag
99,92 %
Pick-Genauigkeit durch Scan beim Packen
48 h
bis eine Retoure wieder verkaufsfähig ist
0 €
Setup-Gebühr, keine Mindestlaufzeit
🏷️
Das Wichtigste in Kürze

Fulfillment für Brands ist die Logistik für Marken, die direkt an Endkunden verkaufen und jeden Kontaktpunkt selbst verantworten: Verpackung, Beileger, Lieferzeit, Retoure. Das Lager muss Packvorgaben je Marke und Kanal reproduzierbar umsetzen, Launches und Abo-Boxen als Wellen abwickeln und D2C, Amazon und Handel aus demselben Bestand bedienen. LogYou leistet das ab 99 € im Monat, ohne Setup-Gebühr und ohne Mindestlaufzeit.

Was Fulfillment für Brands von Standard-Fulfillment unterscheidet

Technisch ist der Ablauf derselbe wie bei jedem E-Commerce-Fulfillment: Ware kommt an, wird eingelagert, gepickt, gepackt, versendet und im Zweifel zurückgenommen. Der Unterschied liegt darin, wer das Ergebnis verantwortet. Ein Händler verkauft Produkte anderer und wird an Preis und Lieferzeit gemessen. Eine Marke verkauft sich selbst. Das Paket ist für eine D2C-Marke meist der einzige physische Kontakt zum Kunden, und alles, was darin passiert, zahlt auf die Marke ein oder von ihr ab.

Daraus folgen Anforderungen, die ein Lager im Alltag erfüllen muss, nicht nur im Verkaufsgespräch:

  • Die Packvorgabe muss jeden Tag gleich umgesetzt werden, auch wenn im November die dreifache Menge rausgeht und andere Leute am Packtisch stehen.
  • Beileger sind kein Zettel, der „irgendwo im Regal liegt“, sondern ein Bestandsartikel mit Regeln.
  • Launches, Drops und Abo-Boxen erzeugen Wellen statt gleichmäßiger Tage. Ein Lager, das darauf nicht eingerichtet ist, wird an genau dem Tag langsam, an dem Ihre Community wartet.
  • Die Marke verkauft selten nur über den eigenen Shop. Amazon, Marktplätze, Handelspartner und PR-Sendungen greifen alle auf denselben Bestand zu.
  • Der Kunde darf den Dienstleister nicht sehen. Absender, Tracking und Verpackung gehören der Marke.
  • Die Marke haftet für Produktsicherheit, Verpackungslizenz und Rückrufe. Sie braucht ein Lager, das die dafür nötigen Daten liefert.

Auf dieser Seite gehen wir jeden dieser Punkte durch, zeigen, wie LogYou ihn löst, und wo unsere Grenzen liegen. Wenn Sie zuerst wissen wollen, ob sich Outsourcing für Sie überhaupt lohnt, hilft der Ratgeber Wann lohnt sich Fulfillment-Outsourcing; für junge Marken gibt es den Leitfaden Fulfillment für Startups.

Sechs Anforderungen, die eine Marke an ihr Lager stellt

AnforderungWas dahinterstecktSo löst LogYou es
Reproduzierbares UnboxingKarton, Innenlage, Reihenfolge und Beileger sind jedes Mal gleichPackanweisung mit Foto je Marke und Kanal in LogShip, dem Packer vor dem Packen angezeigt
Beileger nach RegelErstbesteller, Abo-Kunde, Creator und Händler bekommen unterschiedliche BeilagenBeileger als Artikel mit Bestand, Zuordnung einmal festgelegt, Verbrauch sichtbar
Wellen statt TageLaunch, Drop, Abo-Stichtag, Black FridayVorbestellungen sichtbar im Portal, Versand in einer Welle nach Wareneingang, Q4-Planung ab September
Alle Kanäle, ein BestandShop, Amazon, eBay, Handel, PRDirekte Anbindungen, FBM und Seller Fulfilled Prime, FBA Prep, B2B retail-ready, Trackingnummern automatisch zurück
Unsichtbarer DienstleisterAbsender, Tracking, Verpackung im MarkenlookAbsender ist Ihr Shop, Branded Tracking auf Wunsch, neutral oder gebrandet verpackt
NachweisbarkeitReklamationen, Rückrufe, VerpackungsmengenScan jedes Artikels beim Packen, Chargen je Sendung (Premium), Kartongröße je Sendung erfasst, VideoShip als Zusatzleistung

Das Auspack-Erlebnis, das jeden Tag gleich aussieht

Die meisten Marken haben eine klare Vorstellung davon, wie ihr Paket aussehen soll. Die Schwierigkeit ist nicht die Idee, sondern die Wiederholung: 400-mal im Monat, von wechselnden Leuten, unter Zeitdruck. Deshalb beginnt Fulfillment für Brands bei uns mit einer schriftlichen Packanweisung.

Was in eine Packanweisung gehört:

  1. Verpackung je Kanal: Markenkarton für den Shop, neutraler Karton für Marktplätze, Handelskartonage für B2B. Die Anweisung nennt für jeden Fall die Kartongröße oder die Regel, nach der sie gewählt wird.
  2. Innenlage und Reihenfolge: Seidenpapier, Sticker, was oben liegt, was unten. Ein Foto der fertig gepackten Sendung ist für den Packer wertvoller als jeder Text.
  3. Beileger je Auftragstyp: Welche Karte, welcher Gutschein, welche Probe in welchen Auftrag gehört (dazu gleich mehr).
  4. Produktbesonderheiten: Glas gepolstert, Pumpspender verriegelt, Textilien gefaltet statt gerollt.
  5. Sonderfälle: Was passiert bei Aufträgen mit Hinweis im Bestellkommentar, bei Geschenkbestellungen, bei Creator-Sendungen.

Diese Anweisung hinterlegen wir mit Foto in LogShip. Sie erscheint dem Packer, bevor er den Auftrag packt, und jeder Artikel wird gegen den Auftrag gescannt, bevor das Paket geschlossen wird. Das ist der Grund für die 99,92 % Pick-Genauigkeit: Der falsche Farbton oder die falsche Größe fällt am Packtisch auf, nicht bei Ihrer Kundin. Was sonst noch in ein Verpackungskonzept gehört, beschreibt der Ratgeber Verpackung & Branding; den Auspack-Moment selbst erklärt der Wiki-Artikel Unboxing.

Eigenes Material oder unser Standard?

Unser Standard ist recycelte Kartonage in gestaffelten Größen, Papierklebeband und Füllmaterial aus Altpapier, ohne Plastik-Luftpolster. Für viele Marken reicht das, kombiniert mit einem guten Beileger und einem Sticker. Wer weiter gehen will, stellt eigenes Material bei: bedruckte Kartons oder Versandtaschen, Seidenpapier, bedrucktes Klebeband, Einleger. Wir führen dieses Material wie einen Artikel mit Bestand, Sie sehen den Verbrauch im Portal und bestellen rechtzeitig nach, bevor ein Launch ohne Markenkarton startet.

VarianteMehrkosten je Paket (Richtwert)Wofür sinnvoll
Standardkarton, neutral, mit Beileger0 € (Verpackung im Vorgangspreis enthalten)Marktplatz-Bestellungen, preissensible Sortimente
Standardkarton plus Sticker und bedrucktes Klebeband0,10 bis 0,30 € MaterialErster Branding-Schritt ohne eigene Kartonage
Eigener bedruckter Karton oder Versandtasche0,30 bis 1,50 € Material, dazu LagerplatzD2C-Shop, Abo-Boxen, Geschenke, Warenkörbe ab etwa 60 €
Eigener Karton plus Innenlage und Seidenpapier0,80 bis 2,50 € MaterialBeauty, Premium-Fashion, Launch-Editionen

Die Materialpreise sind marktübliche Richtwerte für Deutschland 2026 und hängen von Auflage und Druck ab. Unser Verpackungspreis je Auftrag bleibt gleich, ob Sie unseren Karton oder Ihren nehmen. Der Unterschied liegt im Material, das Sie einkaufen, und im Lagerplatz, den es belegt.

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Der teuerste Fehler bei Markenverpackung

Ein schöner, aber zu großer Karton. Sobald das Paket über die Maße des günstigsten Carrier-Produkts hinauswächst oder das Volumengewicht greift, zahlen Sie bei jeder Sendung 1 bis 3 € mehr Porto. Das frisst jede Ersparnis beim Material. Ab August 2026 kommt mit der PPWR noch eine Grenze für Leerraum dazu. Planen Sie Kartonmaß, Produktmaß und Carrier-Tarif zusammen, am besten mit einer Musterpackung bei uns im Lager, bevor Sie 5.000 Kartons drucken lassen.

Das Erlebnis vor dem Auspacken

Mit VideoShip zeichnet eine Kamera über jedem Packtisch den Packvorgang Ihrer Sendung auf. LogShip ordnet das Video automatisch der Sendungsnummer zu, Ihr Kunde bekommt den Link, bevor das Paket ankommt. Marken nutzen das auf drei Arten: als Pre-Unboxing-Moment in der Wartezeit zwischen Bestellung und Zustellung, als Content für Creator-Kampagnen und als Nachweis bei Reklamationen, wenn ein Kunde behauptet, ein Artikel habe gefehlt. VideoShip ist eine Zusatzleistung mit Preis auf Anfrage und in keinem Paket enthalten. Wie Marken es einsetzen, zeigt der Beitrag VideoShip als Boxing-Experience.

Beileger, Proben und Seeding: Regeln statt Zurufe

Ein Beileger ist das günstigste Marketinginstrument, das eine Marke hat: eine Karte mit Gutscheincode für die zweite Bestellung kostet wenige Cent und erreicht jeden Kunden garantiert. Er funktioniert aber nur, wenn er zuverlässig im richtigen Paket landet. Deshalb behandeln wir Beileger wie Artikel: Sie haben einen Bestand, einen Lagerplatz und eine Regel.

Typische Regeln, die Marken mit uns festlegen:

  • Standardkarte in jede Shop-Bestellung, keine Karte in Marktplatz-Bestellungen, weil Amazon Beilagen mit Verweis auf den eigenen Shop nicht erlaubt.
  • Probe bei Bestellungen mit einem bestimmten Produkt, solange der Probenbestand reicht.
  • Kampagnen-Beileger für einen Zeitraum, danach automatisch zurück auf die Standardkarte.
  • Creator-Kit statt Standardkarte für Aufträge, die Sie als Seeding markieren.

Die Regeln stehen in der Packanweisung und werden dem Packer je Auftrag angezeigt. Den Beilegerbestand sehen Sie live, sodass die Kampagnenkarte nicht drei Tage vor dem Kampagnenstart ausgeht.

Influencer-, PR- und Musterpakete

Seeding-Sendungen sind für eine Marke oft wichtiger als eine Kundenbestellung, und sie sind der Klassiker für Fehler: aus dem Büro verschickt, ohne Tracking, mit der falschen Karte. Unser Rat: Legen Sie Seeding-Sendungen als Bestellung mit 0 € in Ihrem Shop an. Dann geht die Sendung denselben Weg wie jede Kundenbestellung, bekommt die Creator-Packanweisung, wird gescannt, und Sie erhalten die Trackingnummer automatisch. Alternativ übernehmen wir eine Empfängerliste per CSV. Mit VideoShip bekommt der Creator zusätzlich das Pack-Video und hat damit schon Content, bevor das Paket ankommt.

Ein Bestand für Shop, Amazon, Marktplätze und Handel

Kaum eine Marke verkauft nur über den eigenen Shop. Der typische Weg: Shopify oder Shopware als Kern, Amazon für Reichweite, dazu ein oder zwei weitere Marktplätze, und irgendwann fragt der erste Händler nach einer Palette. Jeder Kanal hat eigene Regeln für Verpackung, Beileger, Etiketten und Lieferzeit. Bei uns laufen alle aus demselben Bestand, und die Regeln je Kanal stehen in LogShip. Wie Sie das aufsetzen, erklärt der Ratgeber Multichannel aufsetzen.

KanalWas der Kanal verlangtSo läuft es bei LogYou
Eigener Shop (Shopify, Shopware)Markenverpackung, Beileger, Branded TrackingDirekte Anbindung, Packanweisung Shop, Trackingnummer automatisch zurück
Amazon FBM und Seller Fulfilled PrimeNeutrale Verpackung, keine Fremdwerbung, Cut-Off einhaltenOffizieller Selling Partner über die SP-API, Versand ab Paket Start, Cut-Off 14 Uhr
Amazon FBAFNSKU-Etiketten, Polybagging, Anlieferung nach Amazon-VorgabeFBA Prep ab Paket Wachstum, aus demselben Bestand
eBay, weitere MarktplätzeNeutral, schnell, Tracking zurückeBay direkt angebunden; Otto, TikTok Shop, Temu oder WooCommerce prüfen wir im Einzelfall, auch per CSV
Handel und WholesaleKartonagen-, Label- und Packlistenvorgaben, Paletten, AvisierungB2B-Fulfillment ab Paket Wachstum, retail-ready nach Vorgabe des Abnehmers, Lieferscheine über Lexware, EDI auf Anfrage
WarenwirtschaftEin System, das Bestände über alle Kanäle führtJTL, PlentyONE und Xentral direkt angebunden

Der wichtigste Effekt eines gemeinsamen Bestands ist nicht die Ersparnis beim Lagerplatz, sondern die Vermeidung von Überverkauf. Wenn Shop und Amazon aus getrennten Beständen verkaufen, ist einer davon immer zu groß und der andere zu klein. Bei uns meldet LogShip den verfügbaren Bestand an jeden Kanal zurück, und Sets werden als Stückliste aus den Komponenten berechnet, sodass auch der Set-Bestand stimmt.

Amazon-Abhängigkeit reduzieren, ohne Amazon zu verlieren

Viele Marken wollen den Anteil des eigenen Shops erhöhen, weil dort Marge und Kundendaten bei ihnen bleiben. Das heißt nicht, Amazon aufzugeben. Aus Butzbach versenden wir Ihre Amazon-Bestellungen als Merchant, auf Wunsch mit Seller Fulfilled Prime, und bereiten parallel Ware für FBA vor. Ihr Shop bekommt die Markenverpackung, Amazon bekommt die neutrale, beides aus einem Regal. Welche Amazon-Variante wann sinnvoll ist, vergleicht der Beitrag Amazon FBA vs. FBM 2026.

Launches, Drops, Vorbestellungen und Abo-Boxen

Marken leben von Wellen: der Launch eines neuen Produkts, ein limitierter Drop, der Abo-Stichtag am Monatsersten, Black Friday. Ein Lager, das auf gleichmäßige Tage gebaut ist, gerät genau dann ins Stocken. Deshalb behandeln wir Wellen als Normalfall.

Vorbestellungen und Drops. Vorbestellungen sind bei uns kein Sonderprozess. Die Aufträge kommen über die Shop-Anbindung wie jede andere Bestellung ins System. Solange die Ware noch nicht da ist, stehen sie im Portal als nicht lieferbar, mit der Angabe, welcher Artikel fehlt und wie viele Aufträge darauf warten. Sobald der Wareneingang gebucht ist, werden die Aufträge lieferbar und gehen in einer Welle raus. Sie melden uns vorher Volumen und Anlieferung, damit wir Packplätze und die Carrier-Abholung dafür einplanen. Der Cut-Off von 14 Uhr gilt auch für Wellen, wenn die Anlieferung rechtzeitig gebucht ist.

Abo-Boxen. Die Abo-Logik bleibt in Ihrem Shop, etwa als Abo-App in Shopify. Zum Stichtag erzeugt sie die Bestellungen, die zu uns kommen und als Batch gepackt werden. Boxen mit festem Inhalt konfektionieren wir vorab als eigene SKU, siehe Konfektionierung. Boxen mit wechselndem Inhalt legen wir als Stückliste an, die beim Pick automatisch in die Komponenten aufgelöst wird. Dadurch bleiben die Komponentenbestände live, und Sie sehen vor dem Stichtag, ob für alle Abonnenten genug da ist.

Q4 und Peak. Die Peak-Saison planen wir mit jedem Kunden ab September: Prognose je SKU, Wareneingangsfenster, Verpackungsbedarf. Der Versand läuft über DHL und DPD, sodass bei Engpässen eines Carriers auf den anderen umgesteuert werden kann. Die Carrier-Wahl je Sendung ist im Paket Premium enthalten; in Start und Wachstum ist DHL der Standard.

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Launch-Checkliste für den Wareneingang

Der häufigste Grund, warum ein Launch später rausgeht als geplant, ist nicht das Packen, sondern die Anlieferung: Ware ohne Lieferavis, ohne EAN, mit Mischkartons. Melden Sie die Lieferung im Portal an, sorgen Sie dafür, dass jede Einheit einen scannbaren EAN trägt, und planen Sie den Wareneingang mindestens drei Werktage vor dem Versandtag. Dann liegt Ihre Ware gebucht im Regal, wenn die Vorbestellungen freigegeben werden.

Retouren, die die Kundenbeziehung nicht beschädigen

Eine Marke hat keinen Händler dazwischen, der eine schlechte Retourenerfahrung abfedert. Wenn die Erstattung zwei Wochen dauert, steht das in der Bewertung. Deshalb ist die Retoure bei uns ein Prozess mit Zeitvorgabe: Eingehende Rücksendungen werden über Trackingnummer oder Lieferschein der Originalbestellung zugeordnet, geprüft, mit Retourengrund und Fotos dokumentiert und in der Regel innerhalb von 48 Stunden wieder als verkaufsfähiger Bestand gebucht. Sie sehen jede Retoure mit Positionen und Fotos im Portal und können die Erstattung auslösen, sobald die Ware bei uns ist.

Wichtig für Marken:

  • Retourenlabel: Das Label stellen Sie über Ihren Shop, Ihre Versandplattform oder Ihren Carrier-Vertrag bereit, adressiert an unser Lager. Ein eigenes Retourenportal für Endkunden betreiben wir nicht. Was das Label leisten muss, erklärt der Wiki-Artikel Retourenlabel.
  • A-Ware und B-Ware: Ware, die nach der Prüfung nicht mehr als neu verkauft werden kann, buchen wir getrennt, damit Sie sie als B-Ware oder über einen anderen Kanal verkaufen können, statt sie abzuschreiben.
  • Aufbereitung: Neu verpacken, Etiketten erneuern, Sets neu zusammenstellen rechnen wir nach Stunden ab, zwischen 40 und 65 € pro Stunde, immer nach Absprache.
  • Retourenquote senken: Die meisten Retouren entstehen vor dem Versand, durch unklare Größenangaben, fehlende Produktinfos oder Fehlversand. Den Fehlversand nehmen wir Ihnen durch den Scan beim Packen ab; die Hebel im Shop sammelt der Ratgeber Retourenquote senken.

Den kompletten Ablauf beschreibt die Seite Retourenmanagement.

Was Ihre Marke im Portal sieht

Eine Marke, die ihr Lager auslagert, gibt die Hand am Regal ab, nicht den Blick darauf. In der LogShip Cloud sehen Sie:

  • den Live-Bestand je SKU, inklusive Verpackungsmaterial und Beileger,
  • offene Aufträge, getrennt nach lieferbar und nicht lieferbar, mit den fehlenden Artikeln,
  • angemeldete und gebuchte Wareneingänge mit Fotos und Abweichungen,
  • Retouren mit Positionen, Grund und Fotos,
  • die durchschnittliche Bearbeitungszeit und Ihre Retourenquote,
  • Ihre Rechnungen mit allen Vorgangspositionen,
  • im Paket Premium: MHD-Warnungen bei 90, 60 und 30 Tagen Restlaufzeit und Chargen je Sendung.

Fragen stellen Sie per Ticket direkt im Portal. Im Paket Premium haben Sie einen festen Ansprechpartner, der Ihr Konto kennt, mit Reaktion am selben Tag. Sonderanweisungen zu einzelnen Aufträgen erreichen den Packer, bevor er packt. Was LogShip im Detail kann, zeigen wir in einer 30-minütigen Live-Demo mit echten Daten; die Plattform beschreibt die Seite LogShip.

Pflichten, die die Marke selbst trägt

Ein Fulfillment-Dienstleister übernimmt Lager und Versand, nicht die Verantwortung für das Produkt. Für Marken, die selbst Hersteller oder Importeur sind, kommen Pflichten dazu, die ein Händler von Fremdmarken nicht hat. Ein guter Dienstleister kennt sie und liefert die Daten, die Sie dafür brauchen. Stand September 2026, keine Rechtsberatung:

PflichtWorum es gehtUnser Beitrag
Produktsicherheit (GPSR)Verantwortliche Person in der EU auf Produkt und Angebot, Warnhinweise in Landessprache, RückverfolgbarkeitChargen je Sendung (Premium), Sperrung einer Charge und Liste der betroffenen Sendungen im Rückruffall, fehlende Kennzeichnung im Rahmen der Konfektionierung ergänzt
Verpackungsgesetz (LUCID)Registrierung und Lizenzierung der Versandverpackung, unabhängig von der MengeWir müssen Ihre Registrierung prüfen, sie gehört zu den Onboarding-Unterlagen. Die Kartongröße jeder Sendung wird beim Packen erfasst, damit Ihre Meldung zu Ihren Mengen passt
EU-Verpackungsverordnung (PPWR)Ab 12. August 2026: Vorgaben zu Leerraum, Rezyklatanteil, RecyclingfähigkeitGestaffelte Kartongrößen, Füllmaterial aus Altpapier, Abstimmung des Materials im Onboarding
Elektrogeräte (ElektroG)Registrierung bei der stiftung ear, bevor wir Elektrogeräte lagern oder versenden dürfenPrüfung der Registrierung beim Onboarding, Details unter Elektronik-Fulfillment
Kosmetik und NahrungsergänzungKennzeichnung mit Charge und MHD, Rückverfolgbarkeit, Haltbarkeit im RegalMHD, Chargen, FEFO und Warnungen im Paket Premium, siehe Kosmetik-Fulfillment und Supplement-Fulfillment
EU-Versand und SteuernOSS ab 10.000 € EU-Fernverkauf, Zoll bei ImportwareVersand aus einem deutschen Lager in die ganze EU ohne Registrierung in Lagerländern, Sendungsdaten je Auftrag im Portal

Für Marken mit Elektronik, Kosmetik oder Lebensmitteln gibt es eigene Seiten, auf denen die Besonderheiten im Lager beschrieben sind: Fulfillment nach Branche.

Was Fulfillment für eine Brand kostet

Bei LogYou gibt es keine „Brand-Preisliste“. Es gelten für alle Kunden die öffentlichen Preise: ein Monatspaket, das den Leistungsumfang festlegt, plus Vorgangspreise nach Nutzung. Für Marken relevant ist vor allem, welches Paket sie brauchen.

PositionStartWachstumPremium
Monatspaket99,00 €199,99 €299,99 €
Auftragsgrundpreis2,15 €1,90 €1,88 €
Pick & Pack je Artikel0,50 €0,45 €0,40 €
Verpackung je Auftrag0,35 €0,32 €0,32 €
Retoure je Artikel2,40 €2,25 €2,25 €
EnthältD2C, Amazon FBM und SFP, Portaldazu B2B und Paletten, FBA Prep, Konfektionierung, FIFOdazu MHD, Chargen, Seriennummern, Stücklisten, Carrier-Wahl DHL oder DPD, fester Ansprechpartner

Für reinen D2C-Versand mit Markenverpackung reicht Start. Sobald Sie Händler beliefern, Sets konfektionieren oder FBA vorbereiten lassen, brauchen Sie Wachstum. Premium wird nötig, wenn Ihre Produkte ein MHD oder Chargen haben, oder wenn Sie Set-SKUs als Stückliste ohne Vorkonfektionierung verkaufen wollen. Ab etwa 300 Bestellungen im Monat ist Wachstum wegen der niedrigeren Vorgangspreise ohnehin günstiger als Start.

Rechenbeispiel: Eine Marke mit 800 Bestellungen im Monat, 1,8 Artikeln pro Bestellung, 20 % Retourenquote, Shop plus Amazon, gelegentliche Händlerbelieferung. Passendes Paket: Wachstum.

PositionRechnungBetrag
Auftragsgrundpreis800 × 1,90 €1.520,00 €
Pick & Pack1.440 Artikel × 0,45 €648,00 €
Verpackung800 × 0,32 €256,00 €
Retouren160 Artikel × 2,25 €360,00 €
Monatspaket Wachstum199,99 €
Summezzgl. Porto, Wareneingang, Lagerung2.983,99 €

Das sind rund 3,73 € pro Bestellung. Dazu kommen Porto zum Einkaufspreis ohne Marge (DHL Paket national je nach Gewicht 3,99 bis 6,50 € netto, leichte Sendungen automatisch als DHL Kleinpaket), Wareneingang mit 4 bis 15 € je Palette und Lagerung mit 8 bis 25 € je Palettenstellplatz und Monat. Eigenes Verpackungsmaterial kaufen Sie selbst ein; es belegt Lagerplatz, verändert aber unseren Verpackungspreis nicht. Mit Ihren eigenen Zahlen rechnen Sie im Kostenrechner unten oder auf der Seite Fulfillment-Kosten berechnen; die Bausteine erklärt der Ratgeber Fulfillment-Kosten verstehen.

Der Vertrag: worauf Marken achten sollten

Die meisten Anbieterseiten für Brands reden über Unboxing und Skalierung und schweigen über den Vertrag. Dabei entscheidet der Vertrag darüber, ob Sie in zwölf Monaten noch frei sind. Marken sind hier besonders verwundbar, weil ihr Volumen schwankt: ein starker Launch, dann drei ruhige Monate. Mindestmengen und Laufzeiten treffen genau dieses Muster.

KlauselWarum sie Marken trifftBei LogYou
Mindestlaufzeit 12 bis 36 MonateSie bleiben gebunden, auch wenn Qualität oder Preis nicht mehr stimmenKeine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar
Mindestumsatz oder MindestmengeIn ruhigen Monaten zahlen Sie für Pakete, die nie rausgingenKein Mindestumsatz, keine Mindestmenge
Setup- und IntegrationsgebührSie zahlen, bevor das erste Paket rausgehtKeine Setup-Gebühr, Anbindung inklusive
Lager-GrundgebührFixkosten unabhängig vom BestandKeine Grundgebühr, Lagerung nach belegten Plätzen
Peak-Zuschläge im KleingedrucktenQ4 wird teurer, als kalkuliertCarrier-Zuschläge werden zum Einkaufspreis weitergegeben, die Vorgangspreise bleiben gleich
Unklare AuszugskostenDer Wechsel wird teurer als der VerbleibAuslagerung und Palettierung nach Aufwand zu den veröffentlichten Stundensätzen
DatenhoheitBestands- und Kundendaten liegen beim DienstleisterIhre Bestands- und Auftragsdaten sind Ihre Daten, jederzeit im Portal einsehbar

Wenn Sie heute bei einem anderen Dienstleister sind: Der Umzug ist planbar, ohne dass Ihr Shop eine Versandpause hat. Wie das abläuft, steht auf der Seite Fulfillment-Wechsel und im Ratgeber Fulfillment-Anbieter wechseln.

So starten Sie mit LogYou

  1. Erstgespräch innerhalb von 24 Stunden. Sie nennen Bestellungen pro Monat, Anzahl SKUs, Shop-System, Kanäle und Ihre Verpackungsidee. Sie erhalten eine Kalkulation nach öffentlicher Preisliste und eine ehrliche Aussage, ob wir zu Ihnen passen.
  2. Packanweisung und Anbindung. Wir legen gemeinsam die Packanweisung je Kanal fest, mit Foto, und verbinden Ihren Shop, Ihre Marktplätze und Ihre Warenwirtschaft direkt mit LogShip. Das technische Onboarding dauert in der Regel einen Tag. Die Details stehen im Wiki unter Onboarding.
  3. Wareneingang. Sie melden Ihre Lieferung im Portal an, inklusive Verpackungsmaterial und Beileger. Wir scannen, gleichen die Mengen ab, fotografieren und buchen ein. Ab diesem Moment ist Ihr Bestand im Shop live.
  4. Live-Betrieb. Bestellungen bis 14 Uhr verlassen das Lager am selben Tag, Deutschland in 1 bis 2 Werktagen, EU in 2 bis 4. Retouren sind in der Regel innerhalb von 48 Stunden wieder verfügbar. Vor dem ersten Launch machen wir eine Musterpackung, die Sie freigeben.

Unser Lager steht in Butzbach an der A5, am nördlichen Rand der Rhein-Main-Region, nahe der DHL-Hubs Frankfurt und Kassel. Von hier ist praktisch jede deutsche Adresse am nächsten Werktag erreichbar. Warum das für Marken mit Kunden in ganz Deutschland zählt, lesen Sie unter Fulfillment aus der Mitte Deutschlands. Besichtigen können Sie das Lager Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr nach Terminabsprache. Wir empfehlen das jeder Marke, vor jeder Unterschrift, bei jedem Anbieter.

Für welche Brands LogYou passt und für welche nicht

LogYou passt zu Marken ab etwa 10 Paketen pro Tag, die mit uns auf mehrere Tausend Pakete pro Tag wachsen wollen. Besonders gut passen wir, wenn eines davon auf Sie zutrifft:

  • Sie verkaufen über den eigenen Shop und mindestens einen weiteren Kanal und wollen einen gemeinsamen Bestand.
  • Ihr Paket soll nach Ihrer Marke aussehen, und Sie wollen, dass das an jedem Tag gleich umgesetzt wird.
  • Sie arbeiten mit Launches, Drops, Abo-Boxen oder Sets.
  • Ihre Produkte haben ein MHD, Chargen oder Seriennummern, etwa Kosmetik, Nahrungsergänzung oder Elektronik.
  • Sie wollen jederzeit sehen, was im Lager passiert, und mit den Leuten sprechen, die die Software bauen.

Nicht passen wir für Tiefkühlware, für Sperrgut größer als eine Palette, für Dropshipping ohne eigenen Bestand, für Artikel, die individuell graviert oder bedruckt werden, und für Marken mit weniger als etwa 5 Paketen am Tag, für die der eigene Versand meist günstiger ist. Wer Lager in mehreren Ländern braucht, ist bei einem Netzwerk-Anbieter besser aufgehoben; wir versenden aus einem Standort in die ganze EU. Das sagen wir Ihnen auch im Erstgespräch.

12 Fragen, die eine Marke jedem Fulfillment-Anbieter stellen sollte

  1. Kann ich meine Packanweisung mit Foto hinterlegen, und sieht der Packer sie bei jedem Auftrag?
  2. Wie werden Beileger geführt: als Bestandsartikel mit Regel oder „liegt am Packplatz“?
  3. Was passiert mit 1.000 Vorbestellungen, wenn die Ware am Dienstag kommt: Wann sind sie draußen?
  4. Kann ich meinen Shop, Amazon und Händler aus demselben Bestand bedienen, mit unterschiedlicher Verpackung je Kanal?
  5. Sieht mein Kunde irgendwo Ihren Namen: auf dem Label, in der Tracking-Mail, auf dem Karton?
  6. Wie verhindern Sie, dass die falsche Variante verschickt wird, und wie weisen Sie nach, was im Paket war?
  7. Wie schnell ist eine Retoure wieder verkaufsfähig, und sehe ich Fotos dazu?
  8. Prüfen Sie meine LUCID-Registrierung, und bekomme ich die Verpackungsmengen je Kartongröße?
  9. Wie lange ist die Mindestlaufzeit, gibt es einen Mindestumsatz, und was kostet der Auszug?
  10. Wie werden Carrier- und Peak-Zuschläge weitergegeben?
  11. Wie viel Kapazität planen Sie für meinen Launch oder mein Q4 ein, und woran sehe ich das?
  12. Kann ich das Lager besichtigen und das Kundenportal mit echten Daten sehen, bevor ich unterschreibe?

Die Antworten von LogYou stehen auf dieser Seite. Welche Daten Sie selbst in eine Anfrage schreiben sollten, damit Sie vergleichbare Angebote bekommen, erklärt der Ratgeber Fulfillment-Dienstleister anfragen; das allgemeine Auswahlraster für jeden Anbieter steht auf der Seite Fulfillment-Dienstleister.

Was kostet das für Ihre Marke?

Schicken Sie uns Volumen, Gewicht und Systeme — konkrete Zahlen in 24 Stunden.

Keine Mindestlaufzeit · Keine Setup-Gebühr
Was Ihre Marke bekommt

Sechs Dinge, die Fulfillment für Brands bei LogYou ausmachen

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Packanweisung je Marke und Kanal

Karton, Innenlage, Reihenfolge, Beileger: Ihre Vorgabe liegt mit Foto in LogShip und wird dem Packer angezeigt, bevor er den Auftrag packt. Im Peak packt die Aushilfe genauso wie das Stammteam.

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Beileger nach Regel, nicht nach Zuruf

Dankeskarte, Gutschein, Probe oder Creator-Kit werden als Artikel mit Bestand geführt. Welche Beilage in welchen Auftrag gehört, ist einmal festgelegt und gilt dann für jede Sendung.

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Ein Bestand für Shop, Amazon und Handel

Shopify, Shopware, Amazon, eBay, JTL, PlentyONE und Xentral sind direkt angebunden. D2C-Pakete, Amazon FBM, FBA Prep und Paletten an Händler laufen aus demselben Lagerbestand.

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Launches, Drops und Abo-Boxen

Vorbestellungen warten sichtbar im Portal, bis die Ware gebucht ist, und gehen dann in einer Welle raus. Abo-Boxen laufen am Stichtag als Batch, auf Wunsch vorkonfektioniert.

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VideoShip als Zusatzleistung

Eine Kamera über jedem Packtisch zeichnet den Packvorgang auf. Ihr Kunde bekommt den Link vor der Zustellung, Sie bekommen Content und einen Nachweis bei Reklamationen.

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Vertrag ohne Falle

Keine Mindestlaufzeit, keine Setup-Gebühr, keine Lager-Grundgebühr, kein Mindestumsatz. Die Preise stehen öffentlich auf der Preisseite. Wir halten Marken mit Leistung, nicht mit Laufzeit.

Kostenrechner

Ihre Fulfillment-Kosten in 30 Sekunden

Bestellungen pro Monat400
Ø Artikel pro Bestellung1,5
Retourenquote15%

Höhere Pakete verhandeln bessere Stückkosten — wählen Sie oben rechts ein Paket, um zu sehen, wie sich Ihr Gesamtpreis dadurch verschiebt.

Fulfillment-Auftrag Grundkosten760 €
Pick & Pack (1,5 × 0,45 €)270 €
Verpackung128 €
Retouren135 €
Grundgebühr · Wachstum200 €
Gesamt pro Monat1.493 €
2,90 €pro Bestellung · ohne Grundgebühr

Beispielrechnung für Pick & Pack, Verpackung und Retoure bis ca. 2 kg pro Paket — ohne Lagerung, Wareneingang, Versand und Carrier-Frachtkosten, die separat nach Fläche, Anlieferung bzw. gewähltem Versanddienstleister abgerechnet werden. Alle Preise netto.

Häufige Fragen

Fulfillment für Brands im Detail

Was bedeutet Fulfillment für Brands?
Fulfillment für Brands ist die ausgelagerte Logistik für Marken, die direkt an Endkunden verkaufen (D2C) und dabei das Paket als Teil des Produkts verstehen. Der Dienstleister übernimmt Wareneingang, Lagerung, Pick & Pack, Versand und Retouren, setzt aber zusätzlich markenspezifische Vorgaben um: eigene Verpackung, Beileger nach Regeln, Abo- und Launch-Wellen, Amazon und Handel parallel zum eigenen Shop, Tracking im Look der Marke.
Ab wann lohnt sich ein Fulfillment-Partner für eine Marke?
Bei LogYou ab etwa 10 Paketen pro Tag, also rund 200 Bestellungen im Monat. Darunter ist der eigene Versand meist günstiger, sofern Sie die Zeit dafür haben. Für Marken kommt ein zweiter Auslöser dazu: Sobald Sie einen Launch, eine Abo-Box oder eine Händlerbelieferung planen, die mehr als eine Person am Packtisch braucht, ist der Wechsel vor dem Peak sinnvoller als mittendrin.
Kann ich meine eigene Verpackung und meine Beileger verwenden?
Ja. Standard bei LogYou ist recycelte Kartonage mit Papierklebeband und Füllmaterial aus Altpapier, neutral oder mit Ihren Beilegern. Eigene Kartons, Versandtaschen, Seidenpapier, Sticker oder bedrucktes Klebeband stellen Sie bei und wir führen sie wie einen Artikel mit Bestand. Die Packanweisung mit Foto legen wir gemeinsam im Onboarding fest und hinterlegen sie in LogShip.
Was kostet Fulfillment für eine Brand?
Das Monatspaket kostet 99 €, 199,99 € oder 299,99 € netto. Dazu kommen Vorgangspreise, im Paket Wachstum zum Beispiel 1,90 € pro Auftrag, 0,45 € Pick & Pack je Artikel, 0,32 € Verpackung und 2,25 € je retourniertem Artikel, zuzüglich Porto zum Einkaufspreis, Wareneingang und Lagerung. Eine Marke mit 800 Bestellungen im Monat liegt damit bei rund 2.984 € plus Porto, also etwa 3,73 € pro Bestellung. Eigenes Verpackungsmaterial verändert den Verpackungspreis nicht, kostet aber Lagerplatz.
Funktionieren Abo-Boxen und Subscription-Modelle?
Ja. Die Abo-Logik bleibt in Ihrem Shop, etwa als Abo-App in Shopify. Zum Stichtag erzeugt sie die Bestellungen, die über die Anbindung zu uns kommen und als Welle gepackt werden. Sets mit festem Inhalt konfektionieren wir vorab als eigene SKU, wechselnde Inhalte lösen wir als Stückliste beim Pick auf. Die Komponentenbestände bleiben dabei live.
Wie laufen Launches, Drops und Vorbestellungen ab?
Vorbestellungen sind bei uns kein Sonderprozess. Die Aufträge kommen wie jede Bestellung ins System und stehen im Portal als nicht lieferbar, solange die Ware fehlt. Sobald der Wareneingang gebucht ist, werden sie lieferbar und gehen in einer Welle raus. Sie sehen vorher, wie viele Aufträge auf welchen Artikel warten, und melden uns Volumen und Anlieferung, damit wir Packplätze und Carrier-Abholung einplanen.
Kann ich Amazon und Händler aus demselben Lager bedienen wie meinen Shop?
Ja, das ist bei wachsenden Marken der Normalfall. Amazon-Bestellungen versenden wir als FBM oder Seller Fulfilled Prime direkt aus Butzbach, FBA Prep mit FNSKU-Etiketten ist ab dem Paket Wachstum enthalten, ebenso B2B-Aufträge mit Palettenversand und Retail-ready-Aufbereitung nach den Vorgaben Ihres Handelspartners. Alle Kanäle greifen auf denselben Bestand zu.
Wie versende ich Influencer-, PR- und Musterpakete?
Am einfachsten als Bestellung mit 0 € über Ihren Shop, damit die Sendung denselben Weg geht wie jede Kundenbestellung und Sie die Trackingnummer automatisch bekommen. Für diese Aufträge hinterlegen Sie eine eigene Packanweisung, etwa das Creator-Kit statt der Standardkarte. Mit der Zusatzleistung VideoShip bekommt der Creator zusätzlich das Pack-Video, bevor das Paket ankommt.
Was ist mit Beauty- und Supplement-Marken, deren Produkte ein MHD haben?
Im Paket Premium erfassen wir MHD, Chargen und Seriennummern beim Wareneingang, kommissionieren nach FEFO, also kürzeste Restlaufzeit zuerst, und warnen bei 90, 60 und 30 Tagen Restlaufzeit. Bei einem Rückruf sperren wir die Charge und geben Ihnen die Liste der betroffenen Sendungen. Für temperaturempfindliche Produkte gibt es das Klima-Lager mit Zuschlag.
Sieht mein Kunde die Marke des Dienstleisters?
Nein. Absender ist Ihr Shop, die Verpackung ist neutral oder in Ihrem Branding, und Tracking-Mails und Tracking-Seite lassen sich als Branded Tracking im Look Ihrer Marke gestalten. Trackingnummern gehen automatisch an Ihren Shop und Marktplatz zurück.
Welche Vertragsbindung gibt es, und was passiert beim Auszug?
Keine Mindestlaufzeit, keine Setup-Gebühr, kein Mindestumsatz. Sie können zum Monatsende kündigen und das Paket zum Monatsbeginn wechseln. Beim Auszug rechnen wir Auslagerung und Palettierung nach Aufwand zu den veröffentlichten Stundensätzen ab. Ihre Bestands- und Auftragsdaten sind Ihre Daten.
Welche Shopsysteme und Marktplätze sind angebunden?
Direkt angebunden sind Shopify, Shopware, Amazon (als offizieller Selling Partner über die SP-API), eBay, JTL-Wawi, PlentyONE und Xentral, dazu Lexware für Lieferscheine und Rechnungen. Weitere Kanäle wie Otto, WooCommerce, TikTok Shop oder Temu prüfen wir im Einzelfall, auch per CSV-Import.

Ihre Marke, bis in den Karton. Ab morgen aus Butzbach.

Schicken Sie uns Bestellungen pro Monat, Anzahl SKUs, Shop-System und Ihre Verpackungsidee. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Kalkulation nach öffentlicher Preisliste, ohne Mindestlaufzeit.

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