Fashion Fulfillment, das Retouren schnell wieder zu Umsatz macht

In der Mode entscheidet die Retoure über die Marge, nicht der Versand. LogYou pickt jede Größe und Farbe per Scan, versendet bis 14 Uhr am selben Tag und bringt geprüfte Rücksendungen in der Regel innerhalb von 48 Stunden zurück in den Verkauf, solange die Saison noch läuft.

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Kostenlos & unverbindlich · Antwort in 24 h · Keine Mindestlaufzeit

48 h
bis geprüfte Retouren wieder verfügbar sind
14 Uhr
Cut-Off für den Versand am selben Tag
1–2
Werktage Zustellung in Deutschland
35.000+
SKUs im Bestand verwaltet
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Das Wichtigste in Kürze

Fashion-Fulfillment ist die Auslagerung von Lager, Versand und vor allem Retourenbearbeitung für Modemarken. Der Engpass ist die Rücksendung: Jeder Tag, den ein Teil ungeprüft im Retourenstapel liegt, fehlt es im Verkauf, und am Saisonende wird es zum Abschreibungsfall. Ein guter Partner führt jede Größe als eigene SKU, prüft und bereitet Retouren schnell auf und hat eine Antwort, was mit unverkäuflicher Ware passiert.

Warum in der Mode die Retoure über die Marge entscheidet

Bekleidung gehört zu den Warengruppen mit den höchsten Retourenquoten im Onlinehandel. Das zeigen seit Jahren die Erhebungen der Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg. Kundinnen bestellen dieselbe Hose in zwei Größen und schicken eine zurück, das gehört zum Geschäftsmodell. Für die Logistik heißt das: Ein großer Teil der Arbeit passiert nicht beim Versand, sondern wenn das Paket zurückkommt.

Entscheidend ist dabei weniger der Preis pro Retoure als die Zeit bis zur Wiederverfügbarkeit. Ein Mantel, der im Oktober zurückkommt und drei Wochen ungeprüft im Retourenstapel liegt, verpasst die beste Verkaufszeit. Ein Sommerkleid, das Ende August zurückkommt, ist im September nur noch mit Rabatt verkäuflich. Schnelle Retourenbearbeitung ist in der Mode keine Servicefrage, sondern eine Frage der Abschreibung.

Auf dieser Seite zeigen wir, wie wir Varianten, Retouren und Saisonspitzen für Modemarken abwickeln, was eine Retoure wirklich kostet und welche neuen Pflichten seit 2026 für unverkaufte Ware gelten.

Größen, Farben, Varianten: jede Variante ist eine eigene SKU

Ein T-Shirt in fünf Farben und sechs Größen sind für den Kunden ein Produkt, im Lager aber 30 Artikel. In LogShip wird jede Variante als eigene SKU mit eigenem Barcode geführt. Daraus folgt:

  • Eindeutige Barcodes: Jede Variante braucht einen eigenen EAN oder internen Barcode auf dem Etikett oder Polybeutel. Fehlt er, etikettieren wir beim Wareneingang nach.
  • Scan beim Packen: Jeder Artikel wird gegen den Auftrag gescannt. Die häufigste Fehlerquelle in der Mode, benachbarte Größen, wird dabei erkannt.
  • Bestand je Variante live: Ihr Shop sieht den verfügbaren Bestand je Größe. Im Kundenportal LogShip Cloud sehen Sie zusätzlich, welche offenen Aufträge wegen fehlender Größen gerade nicht lieferbar sind.

Beim Wareneingang legen Sie eine Warenanmeldung mit Artikeln und Mengen im Portal an. Wir gleichen die Lieferung beim Scan dagegen ab, fotografieren sie und melden Abweichungen über ein Ticket, das Sie im Portal sehen. Gerade bei Produktionen aus Asien mit vielen Größen ist das der Moment, in dem sich falsch gepackte Kartons zeigen.

Retouren: vom Paket zurück in den verkaufsfähigen Bestand

Jede Rücksendung durchläuft bei uns denselben Ablauf. Die Kriterien für Schritt 2 und 3 legen Sie fest:

SchrittWas passiertErgebnis
1. AnnahmeScan von Lieferschein oder Trackingnummer, Zuordnung zum Originalauftrag, Retourengrund erfassenRetoure ist im Portal sichtbar
2. PrüfungEtiketten dran? Getragen, verschmutzt, Geruch, Make-up-Spuren? Beschädigung an Nähten oder Reißverschluss?Einstufung verkaufsfähig oder nicht
3. AufbereitungNeu falten, in neuen Polybeutel, fehlendes Hangtag ersetzen, Fussel entfernenArtikel sieht aus wie neu
4. EinlagerungBuchung auf einen Lagerplatz im verkaufsfähigen BestandArtikel ist im Shop wieder verfügbar
5. RestNicht verkaufsfähige Teile separat, mit Fotos und GrundSie entscheiden über Outlet, Spende oder Rücksendung

Retourengründe und Fotos werden gespeichert. Im Kundenportal sehen Sie jede Retoure mit Positionen und Bildern. Im Dashboard sehen Sie Ihre Retourenquote und die Artikel mit den meisten Rücksendungen. Wenn eine Hose in Größe 32 auffallend oft zurückkommt, sehen Sie das dort, bevor die nächste Produktion bestellt ist.

Was wir bei der Aufbereitung nicht tun: eingenähte Pflegeetiketten entfernen oder ändern. Die Angaben zur Faserzusammensetzung nach der Textilkennzeichnungsverordnung (EU) Nr. 1007/2011 bleiben unverändert am Produkt. Mehr zum Ablauf auf der Seite Retourenmanagement und im Wiki unter Wiedereinlagerung.

Retourenökonomie: was eine Mode-Retoure wirklich kostet

Ein Rechenbeispiel mit unseren öffentlichen Preisen im Paket Wachstum: 1.000 Bestellungen im Monat, im Schnitt 1,8 Artikel pro Bestellung, und 40 % der Bestellungen kommen mit einem Teil zurück.

PositionRechnungKosten pro Monat
Auftragsgrundkosten1.000 × 1,90 €1.900,00 €
Pick & Pack1.800 Artikel × 0,45 €810,00 €
Verpackung1.000 × 0,32 €320,00 €
Retouren inkl. Sichtprüfung400 × 2,25 €900,00 €
Aufbereitung für jedes vierte Retourenteil100 Teile × 3 Min. × 50 €/h250,00 €
Paketpreis Wachstum199,99 €
Summeohne Porto, Wareneingang, Lagerung4.379,99 €

Die Retouren machen hier mehr als ein Viertel der Fulfillment-Kosten aus. Interessanter ist aber die andere Seite: 400 zurückgeschickte Teile bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 60 € sind 24.000 € Warenwert. Liegen sie zwei Wochen statt zwei Tage, fehlen sie genau dann im Verkauf, wenn die Nachfrage noch da ist.

Retourenquote senken beginnt vor dem Versand

Die günstigste Retoure ist die, die nicht passiert. Größentabellen mit echten Maßen, Passform-Hinweise aus den Retourengründen und Fotos am Model mit Größenangabe senken die Quote spürbar. Welche Hebel wirken, beschreibt der Ratgeber Retourenquote senken.

Vernichtungsverbot ab Juli 2026: was mit unverkaufter Ware passieren darf

Zwei Regeln verändern, was Modemarken mit Retouren und Überbeständen tun dürfen (Stand September 2026, keine Rechtsberatung):

  • Obhutspflicht nach § 23 Kreislaufwirtschaftsgesetz: Seit 2020 müssen Hersteller und Händler in Deutschland dafür sorgen, dass Erzeugnisse gebrauchstauglich bleiben und nicht zu Abfall werden. Die Vernichtung neuwertiger Retouren ist damit rechtfertigungsbedürftig.
  • EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR, (EU) 2024/1781): Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Bekleidung, Bekleidungszubehör und Schuhe grundsätzlich nicht mehr vernichten. Für mittlere Unternehmen gilt das Verbot später, kleine und Kleinstunternehmen sind ausgenommen. Große Unternehmen müssen außerdem offenlegen, wie viel unverkaufte Ware sie entsorgen und warum.

Für die Logistik bedeutet das: Nicht verkaufsfähige Retouren und Restposten brauchen einen geplanten Weg, der nicht „Entsorgung“ heißt. Bei uns werden diese Teile separat geführt, mit Grund und Fotos. Sie entscheiden, ob sie in ein Outlet, einen Sample Sale, an einen Restpostenhändler, in eine Spende oder zurück an Sie gehen. Die Dokumentation in LogShip zeigt nachvollziehbar, was mit jedem Teil passiert ist.

Drops, Kollektionswechsel und Sale-Phasen

Mode hat keinen gleichmäßigen Bestellverlauf. Ein Drop kann in einer Stunde so viele Bestellungen bringen wie sonst eine Woche, der Sale im Januar verdoppelt die Retouren aus dem Dezember. So bereiten wir Spitzen vor:

  1. Vorab-Meldung: Sie nennen uns Termin, erwartete Bestellmenge und Artikel des Drops, idealerweise zwei Wochen vorher.
  2. Einlagerung vor dem Launch: Die Ware muss eingebucht sein, bevor der Drop live geht. Sonst sind Bestellungen ab der ersten Minute nicht lieferbar.
  3. Kapazität am Launch-Tag: Wir planen Personal für den Tag, an dem die Bestellungen einlaufen, und die Tage danach.
  4. Kollektionswechsel: Auslaufende Artikel können gesammelt ausgelagert, an ein Outlet geliefert oder separat geführt werden, damit neue Ware Platz hat.

Für Black Friday und Weihnachten beginnt die Planung im September. Mehr dazu im Wiki unter Peak-Saison Q4.

Produktionsware richtig anliefern

Die meisten Probleme mit Modeware entstehen, bevor das erste Paket rausgeht: Kartons mit gemischten Größen, fehlende Barcodes, Polybeutel ohne Größenangabe. Je sauberer die Produktion anliefert, desto schneller ist die Kollektion verkaufsbereit. Unsere Empfehlung für Ihre Lieferanten:

  1. Ein Artikel pro Karton: Jede Größe und Farbe in eigene Kartons, außen beschriftet mit Artikelnummer, Größe, Farbe und Menge.
  2. Barcode auf jedem Teil: EAN auf Hangtag oder Polybeutel, gut lesbar und nicht verdeckt.
  3. Packliste zur Lieferung: Welche Kartons welche Artikel enthalten, idealerweise digital.
  4. Warenanmeldung im Portal: Sie legen die Lieferung vorab in LogShip Cloud an. Wir gleichen beim Scan Soll und Ist ab.

Fehlen Barcodes, etikettieren wir beim Wareneingang nach, das wird nach Aufwand berechnet. Abweichungen wie fehlende Größen oder falsche Farben melden wir mit Fotos über ein Ticket, das Sie im Portal sehen. So haben Sie die Belege für die Reklamation beim Lieferanten.

Verpackung für Mode: Beutel oder Karton?

Textilien sind selten zerbrechlich, aber voluminös. Die Wahl der Versandverpackung wirkt deshalb direkt auf die Kosten. Ein weicher Pullover im zu großen Karton kostet mehr Porto als nötig, Stichwort Volumengewicht. Wir stimmen die Verpackung pro Artikelgruppe mit Ihnen ab:

WareÜbliche VerpackungWorauf es ankommt
T-Shirts, Wäsche, AccessoiresVersandbeutel oder kleiner Kartonkleinste passende Größe wählen
Pullover, Hosen, KleiderKarton in passender GrößeFaltung, damit die Ware ohne Knicke ankommt
SchuheSchuhkarton im VersandkartonSchuhkarton unbeschädigt lassen, er gehört zum Produkt
Jacken, Mäntelgrößerer Kartonnicht quetschen, Porto im Blick behalten

Die Kartongröße wird bei jeder Sendung per Scan erfasst. Daraus ergeben sich die Verbrauchsdaten je Verpackungstyp, die Sie für Ihre Meldung nach dem Verpackungsgesetz brauchen. Mit der EU-Verpackungsverordnung PPWR kommen weitere Vorgaben, etwa zum Leerraum in Versandverpackungen ab 2030. Mehr dazu im Beitrag PPWR 2026 für Onlinehändler und im Ratgeber Verpackung & Branding.

Kanäle: eigener Shop, Marktplätze und Wholesale

Die meisten Modemarken verkaufen über den eigenen Shop, mindestens einen Marktplatz und an stationäre Händler. Bei uns laufen alle Kanäle aus einem Bestand:

  • Eigener Shop: Shopify und Shopware sind fertig angebunden, ebenso die Warenwirtschaften JTL, PlentyONE und Xentral.
  • Marktplätze: Amazon und eBay sind fertig angebunden. Für Zalando, About You und Otto haben wir keine fertige Anbindung. Aufträge aus diesen Kanälen kommen über Ihr ERP, per API oder CSV zu uns.
  • Wholesale: Lieferungen an Händler und Concept Stores gehen als Paket oder Palette raus, mit Lieferschein und auf Wunsch mit den Etiketten Ihres Handelspartners, die beim Packen automatisch gedruckt werden. Mehr unter B2B-Fulfillment.

So prüfen Sie einen Fulfillment-Partner für Mode

  1. Wird jeder Artikel beim Packen gescannt, oder nur der Auftrag?
  2. Wie viele Tage vergehen von der Ankunft einer Retoure bis zur Wiederverfügbarkeit im Shop, gemessen und nicht versprochen?
  3. Nach welcher Checkliste wird geprüft, und können Sie die Kriterien selbst festlegen?
  4. Was kostet Aufbereitung, und wie wird sie abgerechnet?
  5. Was passiert mit nicht verkaufsfähiger Ware, und wie ist das dokumentiert?
  6. Wie werden Drops und Kollektionswechsel geplant?
  7. Welche Marktplätze sind fertig angebunden, welche nur über Umwege?
  8. Wie werden Abweichungen beim Wareneingang gemeldet, etwa falsche Größen im Karton?

Was Fashion-Fulfillment bei LogYou kostet

Es gelten unsere öffentlichen Preise. Für reinen D2C-Versand reicht das Paket Start für 99 € im Monat. Sobald Sie an Händler liefern oder Sets konfektionieren lassen, brauchen Sie Wachstum für 199,99 €. Ab etwa 300 Bestellungen im Monat ist Wachstum ohnehin günstiger, weil die Vorgangspreise sinken. Das Rechenbeispiel oben zeigt die Größenordnung, Ihre eigenen Zahlen rechnen Sie auf der Seite Fulfillment-Kosten berechnen nach. Wareneingang (4 bis 15 € je Palette), Lagerung (8 bis 25 € je Palettenstellplatz und Monat) und Porto zum Carrier-Einkaufspreis kommen dazu.

Für wen wir nicht der richtige Partner sind

Unser Lager ist auf gefaltete Ware ausgelegt. Hängeware auf Bügeln, etwa für Anzüge oder Brautmode, ist nicht unser Standard. Individuelle Veredelung wie Bestickung, Druck oder Gravur bieten wir nicht an. Und wenn Ihr Sortiment im Wesentlichen aus Einzelstücken mit Fotoshooting pro Retoure besteht, etwa bei Vintage oder Second Hand, brauchen Sie einen spezialisierten Partner. Das sagen wir Ihnen im Erstgespräch offen.

Was kostet das für Ihre Marke?

Schicken Sie uns Volumen, Gewicht und Systeme — konkrete Zahlen in 24 Stunden.

Keine Mindestlaufzeit · Keine Setup-Gebühr
Fashion-Fulfillment bei LogYou

Was Ihre Kollektion bei uns bekommt

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Jede Größe eine SKU

Größen und Farben sind eigene Artikel mit eigenem Barcode. Beim Packen wird jeder Artikel gegen den Auftrag gescannt.

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Retouren in 48 Stunden

Scan, Zuordnung zum Auftrag, Prüfung nach Ihrer Checkliste, Wiedereinlagerung. Einwandfreie Ware ist schnell wieder verkaufbar.

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Aufbereitung

Falten, neu verpacken, Etikett ersetzen: Retouren werden verkaufsfertig gemacht, abgerechnet nach Aufwand.

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Nicht verkaufsfähig separat

Beschädigte oder getragene Teile werden getrennt geführt, bereit für Outlet, Sample Sale oder Spende.

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Drops & Sale-Phasen

Kollektionsstarts, Black Friday und Sale planen wir vorab mit Ihnen, damit der Cut-Off auch im Peak hält.

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Wholesale aus einem Bestand

Lieferungen an Händler und Concept Stores gehen als Paket oder Palette aus demselben Lager raus.

Häufige Fragen

Fashion Fulfillment im Detail

Was ist Fashion-Fulfillment?
Ein Dienstleister übernimmt für Ihre Modemarke Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Versand und Retouren. Der Unterschied zum Standard-Fulfillment liegt in der Variantenvielfalt, weil jede Größe und Farbe ein eigener Artikel ist, und in der Retourenbearbeitung, die in der Mode einen großen Teil des Aufwands ausmacht.
Wie verhindern Sie Größenverwechslungen?
Jede Größe und Farbe ist in LogShip ein eigener Artikel mit eigenem Barcode und Lagerplatz. Beim Packen wird jeder Artikel gegen den Auftrag gescannt. Ein Hemd in M statt L wird dabei erkannt, bevor das Paket verschlossen ist.
Wie schnell sind Retouren wieder verkaufsfähig?
Retouren werden in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Eingang bearbeitet: gescannt, dem Auftrag zugeordnet, nach Ihrer Checkliste geprüft und wieder eingelagert. Verkaufsfähige Ware steht danach sofort wieder im verfügbaren Bestand, den Ihr Shop sieht.
Was kostet die Retourenbearbeitung?
Eine Retoure kostet 2,40 € je Stück im Paket Start und 2,25 € in den Paketen Wachstum und Premium, inklusive Sichtprüfung. Aufbereitung wie Falten, Neuverpacken oder Etikettieren wird nach Aufwand mit 40 bis 65 € pro Stunde berechnet, die Entsorgung mit 0,30 bis 1,00 € pro Stück.
Was passiert mit Retouren, die nicht mehr verkaufsfähig sind?
Sie werden separat vom verkaufsfähigen Bestand geführt, mit Retourengrund und Fotos. Sie entscheiden, ob die Teile in ein Outlet, einen Sample Sale, an einen Restpostenhändler, in eine Spende oder zurück an Sie gehen. Vernichten ist für große Unternehmen bei Bekleidung seit Juli 2026 ohnehin weitgehend verboten.
Können Sie Zalando, About You oder Otto anbinden?
Eine fertige Anbindung an Zalando, About You oder Otto haben wir nicht. Aufträge aus diesen Kanälen können über Ihr ERP, Ihren Shop, per API oder CSV zu uns kommen. Welcher Weg für Sie passt, klären wir im Erstgespräch. Fertig angebunden sind unter anderem Shopify, Shopware, Amazon und eBay.
Wie gehen Sie mit Drops und Kollektionsstarts um?
Wir planen Drops mit Ihnen vorab: erwartete Bestellmenge, Anlieferung und Einlagerung vor dem Launch, zusätzliche Kapazität am Launch-Tag. Die Ware muss vor dem Drop eingebucht sein, damit Bestellungen ab der ersten Minute lieferbar sind. Für den Q4-Peak starten wir die Planung im September.
Lagern Sie hängende Ware?
Unser Lager ist auf gefaltete Ware in Fächern, Kartons und auf Paletten ausgelegt. Hängeware auf Kleiderbügeln ist nicht unser Standard. Wenn Ihr Sortiment überwiegend aus Anzügen oder Mänteln besteht, die hängend versendet werden müssen, sprechen Sie uns vorher an.
Welches Paket passt für Modemarken?
Für reinen D2C-Versand reicht oft Start für 99 € im Monat. Wenn Sie zusätzlich an Händler liefern oder Sets konfektionieren, brauchen Sie Wachstum für 199,99 €. Ab etwa 300 Bestellungen im Monat ist Wachstum wegen der niedrigeren Vorgangspreise meist ohnehin günstiger.

Ihre Kollektion, schnell raus und schnell zurück im Verkauf.

Schicken Sie uns Bestellungen pro Monat, Anzahl SKUs inklusive Größen und Ihre Retourenquote. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Kalkulation, in der die Retouren ehrlich mitgerechnet sind.

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